Im letzten Saisonspiel holte sich der SVI in Freudental einen ebenso überraschenden wie knappen 9:7 Sieg. Dafür verantwortlich zeichneten Luca Creyaufmüller, Arthur Zobel, Manuel Straub, Alexander Straub, Uwe Klein und Markus Lausch.
Nach den Doppeln lagen die Illinger zwar mit 1:2 in Rückstand – lediglich Creyaufmüller/ M.Straub holten einen Sieg – dann aber legten sie eine 4:0 Siegesserie hin. Zobel gewann gegen die Nr.1 der Gastgeber dank einer sehr starken Leistung mit 3:1. Nicht weniger zu glänzen wussten Creyaufmüller (3:2 gegen Joos), Manuel Straub (3:0 gegen Schulz) und Alex Straub (3:0 gegen Mangold). Somit lag der SVI plötzlich mit 5:2 in Führung, welche die Einheimischen durch zwei Siege im hinteren Paarkreuz auf 5:4 verkürzen konnten.
Im Spitzenspiel behauptete sich zu Beginn des zweiten Einzeldurchgangs Creyaufmüller gegen Bleil nach drei engen Sätzen mit 3:0, währen Zobel sich Joos mit 1:3 geschlagen geben musste. M.Straub beherrschte Mangold bei seinem 3:1 Erfolg relativ klar. Die Vorentscheidung fiel dann im Match von A.Straub gegen Schulz. Der Illinger ging mit 2:0 Sätzen in Führung, musste dann den Satzausgleich zum 2:2 hinnehmen, ehe er sich nochmals steigern konnte und den Entscheidungssatz mit 11:6 gewann. Verlieren konnte man die Partie aus Sicht des SVI nun nicht mehr. Zwar unterlagen Klein und Lausch in den letzten beiden Einzeln ihren Kontrahenten, doch gingen Creyaufmüller/M.Straub bei einer 8:7 Führung ins Schlussdoppel. Hier ließen sie gegen das Duo Bleil/Mangold zu keinem Zeitpunkt Zweifel an ihrem Sieg aufkommen und gewannen souverän mit 3:0.
Der Sieg in Freudental ändert zwar nichts mehr am Abstieg des SVI, doch rutschten die Gastgeber durch ihre Niederlage noch auf den vorletzten Tabellenrang ab, was für sie ebenfalls den Abstieg bedeutet.
Rückblickend auf die Saison lässt sich sagen, dass die Illinger sich nach ihrem Aufstieg am grünen Tisch sehr achtbar geschlagen haben trotz eines kleinen Spielerkaders. Mit etwas Glück hätte man den einen oder anderen Punkt mehr ergattern können und sich in der sehr ausgeglichenen Spielklasse dann vielleicht sogar behaupten können. Nun richtet sich der Blick aber nach vorn und man darf gespannt sein, was die nächste Saison so bringen wird.
